Jens Gruschka (Die Linke Potsdam): „Ich bin eine Art Kommunist“
Wir wollen anhand mehrerer Beispiele die klare Zusammenarbeit zwischen Extremisten, darunter fallen Kommunisten sowie autonome Antifaschisten, mit der Linkspartei darlegen. Jens Gruschka aus Potsdam ist ein Paradebeispiel dieser Zustände. In seiner politischen Aktivität beschränkt er sich auf das Vertreten von Jugendkulturen, womit er, wie er auch unverblühmt sagt, die linksalternative Jugend meint.
Die ,,Potsdamer Neueste Nachrichten" führten im Februar diesen Jahres ein Interview mit dem jüngsten Stadtvertreter Potsdams durch. Auf die Frage ,,Dass du für die Linke arbeitest, hat sicher aber nicht nur Potsdamer Gründe?" antwortet er wie folgt: ,,Ja. Denn grundsätzlich bin ich schon eine Art Kommunist. Allerdings schließe ich Diktaturen aus, das sind keine politischen Alternativen. Aber ich finde die Idee von Gleichberechtigung gut, die Freiheit von ökonomischen Zwängen ist wichtig. Dazu sollte Gesellschaft möglichst frei von Hierarchien funktionieren, das Gefälle von Politik und Bürgern sollte möglichst klein sein. Das erklärt wohl ebenso mein Interesse an Kommunalpolitik."
Abgesehen von der Kernaussage, er sei Kommunist, wird noch einiges anderes deutlich. Er lehne Diktaturen ab. Jedoch endete jede vergangene kommunistische Regierung in einer Diktatur des Kapitals, und einem Brudermord zwischen unterschiedlichen ,,Klassen" innerhalb des Volkes. Alleine dies lässt die Forderung nach ,,Gleichberechtigung" rein ironisch klingen. Im Kommunismus, auch nach der Auffassung von Karl Marx, waren nicht alle Menschen gleichberechtigt. Auch beinhaltet der Kommunismus keine biologische Weltanschauung, die in einem Volk die Schicksalsgemeinschaft erblickt die sie ist. Ohne aber die Herkunft der Menschen zu kennen, ja diese sogar zu verleugnen, kann man kein gerechtes Gemeinwesen schaffen. Nur eine natürliche Blutsgemeinschaft, ein Volk, kann die größtmögliche Freiheit, fernab einer aufgezwungenen Hierarchie, spüren und leben.
Sein Kampf im Stadtparlament dient also der Etablierung einer utopischen Staats- bzw. Weltlehre. Zu seinen weiteren Aufgaben zählt die Erhaltung und Errichtung weiterer autonomer Zentren, wie das ,,Spartacus" in Potsdam. In wie fern damit den Bürgern Potsdam geholfen sein mag? Eben solche Figuren sitzen in ganz Deutschland in Stadt- und Landesparlamenten. Wir freuen uns über weitere Zuschriften, damit wir weiterhin über derartige Umtriebe aufklären können.