Gysi zu Gast in Dortmund – nur keiner wollte ihn sehn!

Vor gerade einmal 60 Anhängern der Linkspartei, sowie ca. 20 nationalen Aktivisten, sprach der Parteivorsitzende der Linkspartei / PDS, Gregor Gysi, auf dem Hansaplatz. In umittelbarer Nähe, vor der Reinoldikirche, fand zeitgleich eine Kundgebung der AWO mit dem SPD Parteivorsitzenden Franz Müntefering statt, die nur unwesentlich mehr Personen anzog.

Sichtlich irritiert von der Anwesenheit der Aktivisten forderte die Moderatorin der Veranstaltung, Ulla Jelpke, die Teilnehmer auf, eine Schutzkette für den Parteivorsitzenden zu bilden. Dies sties aber sogar bei den eigenen Anhängern auf Ablehnung, so dass sich kaum einer der überwiegend im Rentenalter befindlichen Personen zu bewegen vermochte.

Weiterhin sprach Helmut Manz, Oberbürgermeisterkandidat der Linkspartei in Dortmund. Neben wüsten Beschimpfungen gegen alle politischen Konkurenten betonte er die Notwendigkeit des antifaschistischen Widerstands. In der Vergangenheit äußerte Manz gegenüber WDR-Journalisten, dass er dazu auch Gewalt befürwortet und als legitim ansieht.

Während der Rede von Gregor Gysi, bei der nicht wenige Passanten Sätze wie „Der lügt doch“ oder „Das kann sich keiner anhören“, äußerten, begannen die nationalen Aktivisten mit dem Verteilen von Informationsflugblättern.

Quelle: Infoportal Dortmund