Waltrop: Wahlkampfveranstaltung der Linken mit Sahra Wagenknecht besucht (Teil 2

Nachdem wir am vergangenen Dienstag an einer Saalveranstaltung der Linken in Gladbeck mit Sahra Wagenknecht teilgenommen hatten, bei der noch Fragen ungeklärt blieben, aufgrund des vorzeitigen Abschiedes von der netten Gesellschaft, erfuhren wir heute früh von einer weiteren Rednerveranstaltung mit der netten Dame. Bereits am Dienstag hatte sie, die doch einen antikapitalistischen Vortrag halten wollte, den Kapitalismus verteidigt, indem sie jeden Bezug zum Finanzwesen bzw. der Hochfinanz leugnete, und einen gebändigten Kapitalismus unter linker Führung forderte. Diese Stellungnahme, sowie der anschließende Rausschmiss und die Anfeindung einzelner Linkspartei-Mitglieder ließ es nicht vermeiden, sich erneut wieder zu sehen.

So machte man sich gegen 19 Uhr mit rund 30 Kameraden auf ins beschauliche Waltrop, einem eher kleinen Ruhrgebietsdörfchen im Norden. Hier sollte Sahra Wagenknecht in der Gaststätte ,,Art Cafe Five Season“ in der Hochstraße 72 einen Vortrag zur aktuellen Finanzkrise halten, der wie immer eher dürftig ausgefallen sein dürfte, sieht sie doch in der Hochfinanz einen Heilbringer und verurteilt lediglich jene Kleinbanken, die das Spiel der Großen spielen, anstatt die Hintergrundakteure beim Namen zu nennen. Weshalb eine Wagenknecht ungern einen Ackermann, Bernanke oder Rothschild belastet – dürfte jedem einleuchten.

Die Gaststätte im Übrigen gehört dem CDU-Ratskandidaten Sascha Müller. Dieser kandidiert für die Waltroper CDU im Wahlbezirk 7 zu den Kommunalwahlen. Das ist umso fragwürdiger, da noch vor wenigen Tagen in Gladbeck die Junge Union, sprich die Jugend der CDU, sich mit der Aktion ,,Freiheit statt Sozialismus“ gegen die Linke-Veranstaltung positionierte. Wir empfehlen der JU-Gladbeck einmal nachzufragen, in wie fern es dort ideologische Gräben innerhalb der eigenen Reihen gibt.

Video: Hier könnt ihr ein Aktionsvideo vom gesamten Tagesverlauf einsehen.

Dennoch war man frohen Mutes, obwohl es vollkommen klar war, dass man nicht in die Veranstaltung hereinkommen würde. Und so kam es auch, und man wurde bereits an der Zufahrt zu Waltrop von einigen Polizeifahrzeugen empfangen. In der Innenstadt dann erblickte man auch die ersten Staatsschutzfahrzeuge. Vor der Gaststätte selbst postierte sich eine gesamte Einsatzhundertschaft. Um allerdings nicht sofort den Heimweg antreten zu müssen, traf man sich in einem nahe gelegenen Park und kam durch Seitenstraßen bis an die Gaststätte heran, ehe man am Eingang auf die Polizei stieß. Diese sprach den Aktivisten im Namen des Versammlungsleiters der Linken ein Hausverbot aus, welches rechtswidrig ist, da erst vor kurzem das Bundesverfassungsgericht entschied, dass man zu öffentlich beworbenen Veranstaltungen jeden zulassen muss, wenn man ihnen nicht auf den Hinweisblättern bereits den Zutritt verweigert. Wir werden diesen Vorgang juristisch prüfen, um weitere Grundsatzurteile zu erreichen. Doch selbst die Polizei in Gladbeck hatte am vorigen Dienstag mit jenem Standpunkt argumentiert, und einen Rauswurf der Nationalisten verneint.

Wir reagierten umgehend auf das Hausverbot und meldeten eine Spontankundgebung vor der Gaststätte an aufgrund des rechtswidrigen Verhaltens von Linken und Polizei. Zwar hätte man auch mit juristischer Unterstützung möglicherweise etwas bewirken können, doch wäre dabei wohl das Ziel in Vergessenheit geraten – die Aufklärung der Bürger.

So entschied man sich ein Transparent zu besorgen sowie ein Megafon. Nach wenigen Minuten war ein ,,Keine Stimme den Linken“-Transparent neben dem Gaststätten Eingang platziert, und ein Megafon besorgt, sowie einige Redner beschafft. Rund 1 ½ Stunden, von 19.00 bis 20.30 Uhr, klärte man so nun die umliegenden Wohnhäuser, die Passanten, Auto- und Busfahrer, sowie die linken Veranstaltungsteilnehmer über den Hintergrund der Person Wagenknecht auf, sowie ergründete die menschenfeindliche Ausrichtung des Kommunismus. Da das Lokal direkt in der Innenstadt gelegen war, und umliegende Cafés und Restaurants gut besucht waren, bildete sich auch zeitweise eine recht große Traube in der Seitenstraße. An interessierte Passanten wurden zudem Flugblätter verteilt.

Alles in allem kann der heutige Tag abermals als großer Erfolg gewertet werden. Wir werden nicht zulassen dass die Linke, und schon gar nicht Frau Wagenknecht ihren geistigen Unrat weiterverbreiten kann, wodurch dem Volk suggeriert wird, dass der Kapitalismus an sich nichts fehlerhaftes sei, nur die Zwischenstellen neu besetzt werden müssten. Unsere Lage ist bereits zu festgefahren und zu nah am Abgrund, um diesem Schauspiel der Linken weiter zu zusehen.

Die deutsche Jugend – frei von Kapitalismus und Kommunismus!