Die Europawahl steht vor der Tür und viele nationale Sozialisten fragen sich ob es wirklich sinnvoll erscheint, bei dieser Wahl die DVU zu wählen. Der nachfolgende Grundsatzartikel soll über das „Wahltheater“ in der BRD aufklären und verdeutlicht warum Wahlen nichts an den Verhältnissen in der BRD ändern können.
Seit über 50 Jahren wird uns eine einst von den Alliierten legitimierte Clique
von „demokratischen“ Blockparteien vorgesetzt, die der Wahl zwischen Pest und
Cholera gleicht. Von Anfang an seit 1949 dabei und immer als die angeblichen
„großen Volksparteien“ gesetzt: CDU/CSU und SPD. Dazu die FDP als nützlicher
Trottel, auch Mehrheitsbeschaffer oder Fähnlein im Winde genannt. Bis 1983
bestanden die Balkendiagramme in den Wahlsendungen der öffentlich-rechtlichen
Fernsehanstalten nur aus diesen drei Farben: Schwarz, Rot, Gelb. Ein
offenkundiges Politkartell, wie es im Buche steht. Mancher war fast schon
dankbar, als 1983 endlich ein grüner Balken auftauchte. Nicht ahnend, daß sich
diese Partei in den folgenden Jahren schneller ans Establishment anzupassen
vermochte, als Öko-Aktivisten Startbahnen besetzen konnten. Für das System waren
und sind die Grünen nützlich, denn sie kompensieren das Bedürfnis nach
Umweltschutz, welches seit den 80er Jahren zu einem immer wichtigeren Thema
wurde. Daher wurden die Grünen mit ein wenig Bauchschmerzen „geschluckt“. Die
Assimilation an die etablierten Gepflogenheiten ist offenbar gelungen, wie man
heute am ehemaligen Außenminister Fischer sieht. Es scheint so etwas wie einen
Automatismus des Parlamentarismus zu geben, der selbst vorgeblich oder
tatsächlich idealistische Menschen nach einer gewissen Zeit zu konformen,
geradezu orwellschen Erfüllungsgehilfen des Systems macht. Das sollte auch jenen
zu denken geben, die sich eine nationale Partei als Alternative in die
Parlamente wünschen.
Die beharrliche Volksverdummung funktioniert. Zunächst vielleicht in Ermangelung ernstzunehmender Alternativen, aber mittlerweile aus umerzogener Einfältigkeit wird am Wahltag das Kreuzchen immer wieder brav bei jenen Parteien gemacht, die uns vom System geschenkt worden sind. Und das absurde Wahlsystem macht es möglich, dass selbst bei sehr geringer Wahlbeteiligung am Ende die Blockparteien garantiert regieren. Nur eine Minderheit wählt Nicht-Blockparteien. Zum Teil aus politischer Überzeugung, zum Teil in der Hoffnung, daß endlich einmal die undemokratische 5%-Hürde übersprungen werden kann. Zumeist kann sie es nicht, denn der Teufel scheißt bekanntlich auf keinen kleinen Haufen, wie der Volksmund sagt. Da müßte es schon mit dem Teufel zugehen, wenn eine kleine Partei aus dem Nichts emporschießen könnte. Dies gelingt nur, wenn es politisch von den Etablierten gewollt ist. Zum Beispiel bei der Schill-Partei in Hamburg, die aus dem Stand fast zwanzig Prozent erreichte. Zwar mußte sich ihr Vorsitzender Ronald Schill alias Richter Gnadenlos monatelang in allen Gazetten als „Rechtsradikaler“ abstempeln lassen, aber was tut man nicht alles, um den tatsächlichen Rechtsparteien die Stimmen zu klauen. Für das System war das nützlich. So konnte der durchaus in größerem Maße vorhandene Volkszorn durch systemeigene Strohmänner wie Schill kompensiert werden. So wie die Schill-Partei in Hamburg nur eine temporäre Erscheinung war, so wird auch die Likspartei nur eine begrenzte Lebenserwartung haben. Vorrangig ist es dem System nützlich, denn es könnte viele enttäuschte SPD-Wähler davon abhalten, wie schon öfter in der Vergangenheit, aus sozialen Motiven heraus eine „rechtsradikale“ Partei zu wählen.
Die Wahlen in der BRD sind geprägt vom Wechselspiel zwischen den Blockparteien CDU/CSU und SPD. Mal mit diesem Anhängsel, mal mit jenem. Im Durchschnitt blieb eine der beiden großen Blockparteien rund 12 Jahre in der Regierungsverantwortung, ehe sie durch die andere große Blockpartei abgelöst wurde. Immer wieder schaffen es die Politheuchler dieser Parteien, der Masse der Wähler einzureden, daß der Wechsel eine Besserung oder gar wichtige Veränderungen bringen würde. Hat die eine Blockpartei ein paar Jahre lang Mist verzapft, kommt anschließend garantiert die andere Blockpartei an die Macht. Immer nach dem Motto: Es kann ja nur besser werden. Wird es aber nicht! Wie hat sich denn dieses Wechselspiel zwischen schwarzen und roten Demokraten auf die Verhältnisse in Deutschland ausgewirkt?
Die Arbeitslosenzahlen sind trotz aller Wechsel kontinuierlich gestiegen!
Die Massenzuwanderung hat trotz aller Wechsel kontinuierlich zugenommen!
Die sozialen Einschnitte sind trotz aller Wechsel immer tiefer geworden!
Der Teufelskreis der Zinsknechtschaft wurde trotz aller Wechsel nicht durchbrochen, die Staatsverschuldung ist kontinuierlich gewachsen. Auf derzeit 1,4 Billionen Euro.
Alle maßgeblichen Fehlentscheidungen wurden ohnehin von allen etablierten Parteien im Bundestag und Bundesrat gemeinsam getroffen. Zum Beispiel die Einführung des Euro, die Ratifizierung der EU-Verfassung, die Abschaffung der schützenden (Handels-)Grenzen durch das Schengener Abkommen, die gesteuerte Verausländerung durch Zuwanderungsgesetze, soziale Einschnitte durch die Hartz-Programme, Erhöhung der Steuern, und, und, und...!
Das System in diesem Land ist so reguliert, daß weder ein Bundeskanzler noch eine Bundesregierung wirkliche Macht zu tiefgreifenden Veränderungen hätten. Die Vertreter der etablierten Blockparteien wollen das auch gar nicht, jedenfalls nicht zum Wohle des Volkes. Denn Veränderungen bedeuten Unruhe und Ungewißheit für sie. Das kommt natürlich nicht in Frage, denn man hat es sich ja bequem eingerichtet an den Futtertrögen der Macht. Man läßt sich von den Millionen Dummen wählen, spielt ein wenig „Regierung und Opposition“ und lebt im Überfluß. Wer die Füße still hält und nicht aus der demokratischen Reihe tanzt, darf sich über großzügige Abgeordnetendiäten und nach wenigen Jahren Parlamentszugehörigkeit sogar über eine üppige Rente freuen. Auf Volkes Kosten, versteht sich. Probleme sollen nicht gelöst, sondern erhalten bleiben. Nur das garantiert den nächsten Regierungswechsel und damit den Erhalt des Systems an sich.
Die große Politik sucht man hier vergebens. Die wird woanders gemacht. Hinter den Kulissen der Parlamentsbühnen. Nicht die Politik bestimmt die Wirtschaft, sondern umgekehrt. Globale Wirtschaftsstrukturen haben erheblichen Einfluß auf die politische Entwicklung in der Bundesrepublik. Was würde wohl passieren, wenn eine Bundesregierung plötzlich den Geldhahn Richtung EU zudrehen oder vielleicht sogar einen schrittweisen Rückzug aus dem globalen Machtkartell des Welthandels wagen würde? Und was würde wohl passieren, wenn eine Bundesregierung der Vernunft gehorchend wieder bevorzugt Arbeitsplätze für uns Deutsche schafft und die Bedingungen für ausländische Wettbewerber verschärft? Um solche aus globaler Sicht unerfreulichen Tendenzen zu verhindern, müssen sich die internationalen Wirtschaftsführer natürlich „zuverlässige“ Partner in der Politik suchen. Im Volksmund könnte dies Korruption genannt werden. Es spielt also keine Rolle, welche der systemtreuen Blockparteien eine Wahl gewinnt. Das Kapital gewinnt immer. Und in dem Maße, wie das Kapital gewinnt, verliert das Volk. An sozialen Leistungen, an Lebensqualität, an Zukunftsperspektiven.
Wahlen in der BRD – seit 60 Jahren das gleiche Theater! Ein Ende ist nicht in Sicht, solange das Wahlvieh brav zu den Urnen trottet. Was die künstlich verdummte Masse einfach nicht begreifen kann und will: Die Machtfrage an das System läßt sich nicht ausschließlich mit Wahlen stellen. Denn man kann ja nur wählen zwischen Parteien, die das System gewollt oder ungewollt unterstützen. Jede Stimme ist immer eine Stimme für das System an sich! Eine Partei welche öffentlich zugibt, dieses System als solches abschaffen zu wollte, würde zu den Wahlen gar nicht zugelassen werden. Aber genau dieses System muß überwunden werden, wenn die wirklich relevanten Probleme in diesem Lande endlich gelöst werden sollen. Diese Probleme lassen sich nämlich nur gegen die Interessen des internationalen Kapitals, gegen jegliche Form der Globalisierung lösen. Also nur gegen das System. Was vermag in diesem Zusammenhang eine nationale Partei beizutragen, wenn sie in der BRD zu Wahlen antritt? Ehrliche Antwort: Derzeit nicht viel. Das mag für viele gutgläubige Nationale desillusionierend sein, aber es ist Fakt. Und eine nationale Partei, die zu BRD-Wahlen antritt, täte auch gut daran, ihren Wählern von Anfang an klipp und klar zu sagen: Wir können gerne im Parlament unsere Vorschläge unterbreiten, aber wir können die relevanten Probleme in diesem System nicht lösen. Diese deutlichen Aussagen hat man in der Vergangenheit, wenn überhaupt ausschließlich von der NPD zu hören bekommen, denn nur die NPD fordert einen Systemwechsel!
Ob ein Wahlantritt unter diesen Voraussetzungen noch Sinn macht, ist eine andere Frage. Mehr, als auf die Parteienfinanzierung zu schielen, dürfte kaum realistisch sein. Und wenn der Sprung ins Parlament gelänge? Mehr als eine vorübergehende propagandistische Wirkung ist damit nicht zu erreichen. Ob die angesichts der Macht der Medienkartelle zum Vorteil gereicht, ist noch fraglich. Einer Partei, die nicht zum Establishment gehört, nützt ihre temporäre Parlamentzugehörigkeit nicht viel. Der Teufel steckt eben im System: Eine nichtetablierte Partei kann nichts bewirken, und weil sie nichts bewirken kann, wird sie in den Medien als unfähig abgestempelt und beim nächsten Mal nicht mehr wiedergewählt.
Doch wenn sich die Machtfrage an das System nicht ausschließlich über Wahlen stellen läßt, wie dann? Die Antwort ist ebenso einleuchtend wie unbequem: Nur über die Straße! Welch schmerzhafte Erkenntnis für alle jene, die gehofft haben, mit einem lächerlichen Wahlkreuzchen alle paar Jahre etwas ändern zu können. Habt ihr wirklich geglaubt, daß echte Veränderungen so billig zu haben seien? Wenn Wahlen etwas ändern würden, dann wären sie doch verboten! Aber es gleicht der weithin ungebrochene (Irr-)Glaube an den hiesigen Parlamentarismus nur zu sehr dem mittelalterlichen Glauben an die Allmacht der Kirche. Davon profitieren die Scharlatane, die sich vom Volk wählen lassen und anschließend den Willen des Volkes nach Belieben verfälschen und mit Füßen treten. Doch solange der heimische Kühlschrank noch gefüllt ist, kann den Spießer nichts erschüttern, und seien die Mißstände noch so offensichtlich. Es wird also wie zu allen Zeiten einer kleinen Minderheit von Unbeugsamen vorbehalten bleiben, öffentlichen sichtbaren Widerstand zu leisten, bis der Funke des Freiheitskampfes auf die Massen überspringt.
Für die bevorstehende Europawahl kann es für nationale Sozialisten daher nur
eine Losung geben:
Keine Stimme diesem System und damit auch keine Stimme der nationalen
Systempartei DVU.
Quelle: Mein-SH