DieLinke in Marl: Verurteilte Antifaschisten kandidieren zur Kommunalwahl

 

Wie heute aufgefallen ist wurden zur Kommunalwahl 2009 in Marl unter anderem kriminelle, bereits mehrfach vorbestrafte, Antifaschisten aufgestellt. Die Kandidaten Dominic Baldes für den Bereich Hüls-Nord, sowie Tanja Schott für den Bereich Polsum. Beide waren an mehreren Übergriffen auf Jugendliche und junge Erwachsene beteiligt.

 

So wurde Dominic Baldes bereits wegen Körperverletzung, Unterschlagung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte angeklagt und in zwei Fällen verurteilt.

 

Nationale Sozialisten aus Marl berichteten schon vor zwei Jahren vom kriminellem Potential der örtlichen Antifagruppen [Rosa Antifa, Rote Antifa, Brick2Brick usw.]. Seinen traurigen Höhepunkt fand die Geschichte als mehrere Aktivisten im Wäldchen vor dem HoT Hagenbusch [linker Jugendtreff] angegriffen wurden. Hierbei waren vor allem Dominic Baldes und Rafael Borutha, ein guter Freund Dominics maßgebend beteiligt. So schlugen beide mit Nietengürteln auf am Boden liegende Jugendliche ein. Auch die Tatsache das unter den Opfern Frauen waren, war für die Angreifer eher nebensächlich. Schließlich sind es ja „Nazischweine, da ist egal ob Mann oder Frau“. Rafael Borutha befindet sich derzeit aufgrund dieses Sammelverfahrens, in welchem Baldes mit eingeschlossen war, auf Bewährung.

 

Dominic Baldes erklärte zudem 2008 vor dem Marler Amtsgericht seinen Austritt aus der ,,antifaschistischen Szene“. Grund hierfür war eine zu erwartende Strafmilderung. Das dieser Austritt lediglich als Vorwand diente war schnell klar, vor allem da er zu dieser Zeit mit Tanja Schott liiert war, die weiterhin als Wortführer in der Antifa fungierte. Wenige Tage später wurden Dominic und Tanja auf einer Antifa - Demonstration in Marl selbst gesichtet. Der Großteil der Teilnehmer vermummte sich mit Sturmhauben, Gegenstände wurden geworfen und Eigentum beschädigt.

 

Weitere Gesetzeskonflikte gab es für Dominic Baldes, und Rafael Borutha, aufgrund des Konsums von Drogen wie Kokain.

 

Wieso nimmt „die Linke“ solche Menschen auf?

 

Die Linke gibt vor eine Partei der Gleichheit und Freiheit zu sein. Die Plakate zur Europawahl preisen zumindest jene Werte an. Unverständlich ist es also, dass Antifaschisten wie Baldes und Schott kandidieren dürfen, welche mehrmals angeklagt und verurteilt wurden im Zusammenhang mit der Verübung von Gewalttaten gegen Andersdenkende. Bei dem Übergriff im Sommer 2007 vor dem Hot Hagenbusch gab es keine Provokationen oder Angriffe seitens der drei Nationalisten, die anschließend im Stein- und Flaschenhagel, begleitet von Ketten und Nietengürteln, bewusstlos geschlagen wurden. Baldes wurde hier von allen Zeugen erkannt. Er hatte die jungen Nationalisten als Feinde ausgemacht, weil sie eine andere Weltanschauung besitzen. Dies genügte um sie bis so zuzurichten und noch am Krankenhaus weitere Angriffe zu verüben.

 

Wir fordern Konsequenzen, die Linke ist nicht nur aufgrund ihrer populistischen Utopien unwählbar, auch verwehren wir uns gegen mehrfach vorbestrafte Wahlkandidaten. Wären diese Menschen Mitglieder der NPD oder auch nur national gesinnt, wäre ihnen ein Wahlantritt unmöglich gemacht worden.

 

Wir fordern: Den Rückzug der Kandidaturen von Dominic Baldes und Tanja Schott! Wir werden keine Ruhe geben!